Im Laufe unseres Lebens bilden wir Wurzeln. Wurzeln, die uns erden. Sie halten uns am Boden und geben uns Sicherheit und unser inneres Gleichgewicht.
Diese Wurzeln bilden die Facetten unseres Ichs.
Einige sind dick und reichen ganz tief andere sind jung und ganz dünn.
Weil diese Wurzeln uns am Boden halten, haben wir die Chance unser Selbst zu entwickeln, uns weiterzuentwickeln und zu wachsen.

Sind diese Wurzeln zu schwach, weil wir uns in uns und für uns nicht gefunden haben, haben wir das Gefühl zu schweben und zu schwimmen. Das gibt uns im ersten Moment das Gefühl der Freiheit. Doch über kurz oder lang benötigen wir so etwas wie einen inneren Heimathafen.

Es sind Blockarden, die es verhindern, dass wir wurzeln können. Es sind Dinge, die wir im Laufe unseres Lebens als Verhalten oder Glaubenssatz entwickelt haben. In vielen Fällen fehlt uns die innere Erlaubnis dazu, unsere Vergangenheit zu ändern, die Blockarde aufzulösen und so die Erdung wieder herzustellen.

Das Unterbewusstsein spielt hier eine große, ja sogar die entscheidende Rolle. Das Unterbewusstsein ist der Schlüssel, um Blockarden auf zu lösen. Wir können das Unterbewusstsein nutzen, um die die Vergangenheit zu surfen, genau an die Stelle, an der wir die Blockarde entwickelt haben. Wir haben die Möglichkeit für uns alternative Verhaltensweisen zu entwickeln und unseren Glaubenssätzen eine anderen Wertigkeit zu geben.
In uns haben wir im Grunde genommen alles was wir benötigen, um das zu werden, was wir uns für uns selbst wünschen.

Wir sollten für uns um unsere Wurzeln kümmern, sie stärken und ihnen Kraft geben, damit sie uns Standhaftigkeit geben können. Unser Lohn ist inneres Gleichgewicht, Sebstbewusstsein, Kraft, Mut und die Entschlossenheit uns selbst zu verwirklichen.