Burnout als Statussymbol – das war das Thema eines Artikels, welchen ich in den letzten Tagen gelesen habe.
Burnout als Statussymbol löst in erster Linie Unverständnis aus. Burnout als Statussymbol bedeutet, dass ich mich ganz bewusst zu grunde richte. Ich setze bewusst meine Gesundheit aufs Spiel, um was zu erreichen? Mehr Erfolg im Beruf? Ein größeres Haus, ein schnelleres Auto, mehr Geld?
Ich kreiiere also ein paradox wirkendes „neues“ Statussymbol, um mir andere Statussymbole leisten bzw erreichen zu können?
Macht das Sinn?
Nein, denn steckt man in der Falle des Burn out, ist also über den Grad der Erschöpfung hinaus und befindet sich eher in der depressiven Phase und darüber hinaus, was wird dann erstrebenswert sein für jeden einzelnen von uns?

Sich sein Leben genauso gestalten zu können, wie man es sich wünscht, das gehört für viele von uns zum Streben nach Glück. Natürlich gehören dazu auch die Klassiker unter den Statussymbolen, wie Haus, Auto usw. Und auch erfolgreich in dem zu sein, was einem am Herzen liegt, ist ein Teil davon. Aber dies sollte nicht auf Kosten der Gesundheit geschehen.

Forscher haben zudem herausgefunden, erfolgreich sind die Menschen im Leben, die glücklich sind, da bei diesen Menschen, das Gehirn ganz anders entwickelt wird und sich so Erfolg schon fast spielerisch einstellt.
Menschen, die denken, dass sie nur erfolgreich sein können, in dem sie eine Überstunde nach der anderen abreissen, können am Ende nur bedingt erfolgreich sein.

Statt den Geistern anderer nachzurennen, müssen wir für uns selbst definieren, was wir mit Glück verbinden und wie wir dann Erfolg definieren wollen. Die Abwahl der Gesundheit ist es nicht.